Der Cellist und gebürtige Berliner, Andreas Heinig,
vereint Emotionalität, Klarheit und Feinsinnigkeit in seinem Spiel. „Nur Musik – ohne Argwohn dem Überschwang der eigenen Gefühle folgend…Konzertemphase und kammermusikalisches Filigran!“
schreiben Kritiker der Süddeutschen Zeitung und des SWR über ihn.
Der mehrfache Preisträger des Wettbewerbs „Jugend Musiziert“ und ehemalige Stipendiat der Yehudi-Menhuin-Stiftung „Live Music Now“ und des Freundeskreises der Musikalischen Begnungsstätte „Haus Marteau“ widmet sich der Kammermusik sowie seinen orchestralen
und solistischen Aktivitäten gleichermaßen.
Seit 1999 ist er Gründungsmitglied des Berliner
Wolf-Ferrari-Ensembles, mit dem er regelmäßig als Solist und Kammermusiker auftritt. Dazu kam es im Jahr 2006 zusammen mit dem Kontrabssisten Felix F.J.Maiwald zur Gründung des BSM-Bayerisches Symphonie-Orchester München mit dem er als erster Solocellist im In- und Ausland konzertiert.
Engagements mit vielen weiteren Ensembles und Klavierpartnern führten ihn
durch den gesamten deutschsprachigen Raum sowie nach Frankreich, Italien, Finnland,
Russland, Slowenien und in die Schweiz. Als Solist und Solocellist war er unter anderem bei
renommierten Festivals wie Ticino Musica, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den
Mahler Wochen Toblach sowie beim Wartburgfestival zu erleben.
Seine besondere
klangliche Handschrift und seine Offenheit gegenüber zeitgenössischer Musik inspirierten
mehrere deutsche Komponisten zu ihm gewidmeten Werken, darunter ein Salve Regina für
Sopran, Violoncello und Orchester sowie Cellokonzerte von Markus Höring (München) und
Helge Pfläging (Berlin).
Sein CD-Debüt gab Andreas Heinig 2008 mit zwei Veröffentlichungen: der Ersteinspielung
des von Markus Höring nach Schumanns Intentionen bearbeiteten Cellokonzerts von Robert
Schumann für Violoncello und Streichquartett sowie der CD Passion of Bass mit selten
gespielter Literatur für Violoncello und Kontrabass. Die Bearbeitung und Einspielung des
Schumann-Konzerts entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten, Markus Höring, und dem
Amira-Quartett und fand große Anerkennung im Rundfunk und in der Fachpresse.
Neben seiner Konzerttätigkeit ist Andreas Heinig auch als Herausgeber von Notenausgaben
tätig. Veröffentlichungen erscheinen sowohl im Peters-Verlag als auch in seinem eigenen
Verlag heinig moments.
Darüber hinaus entwickelte und patentierte er Klangfeinstimmer für
Violoncello, die bei international anerkannten Geigenbauern und Musikern auf große
Resonanz gestoßen sind.
Ab 2026 ist Andreas Heinig festes Mitglied des Gelius Trio und vertieft damit seine Liebe zur Kammermusik.
Ausbildung:
Sechsjährig spielte Andreas Heinig die ersten Tonleitern. Mit 13 Jahren begann er sein Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Gabriela Schwab und Prof. Josef Schwab, Hans Lotz und nach dem Abitur bei Hans-Jakob Eschenburg. Zur gleichen Zeit konnte er im Rahmen seines frühen Studiums regelmäßig Unterricht bei Mitgliedern des Petersen-, Vogler-, und Tel Aviv-Quartetts nehmen. In der Meisterklasse von Prof. Reiner Ginzel in München schloß er sein solistisches Studium ab.
Parallel zum Studium in Berlin und zur Meisterklasse in München gaben ihm namhafte Musiker wie Hubert Buchberger und Sir Neville Mariner sowie die Cellisten Peter Bruns, Wolfgang Boettcher, Gerhard Mantel, Walter Nothas und Gottfried Greiner durch ihren Unterricht wichtige Impulse zur Findung der eigenen Interpretation und der Klanggebung.
